XiŽan
Die Weiterreise von Peking nach XiŽan (ca. 900 km) bescherte uns abermals
eine Nacht in der Eisenbahn (sozusagen zum Abgewöhnen).
XiŽan ist die Haupstadt der Provinz Shaanxi und bildet den Anfang
der "Seidenstraße". Einst zählte sie zu den reichsten
und schönsten Metropolen der Erde (das muß allerdings schon
ziemlich lange her sein...). |
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Von der langen Geschichte der Stadt zeugen viele gut erhaltene Baudenkmäler,
u.a. die Stadtmauer und der Glockenturm, der als Wahrzeichen des Ortes
gilt.
Insgesamt fanden wir die Stadt aber nicht besonders aufregend, freuten
uns am meisten über das schöne Wetter und nutzten unsere
Zeit dort für ausgedehnte Stadtbummel und den Genuß der
original chinesischen Küche. |
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Höhepunkt unseres Aufenthaltes in XiŽan:
Besuch der Terrakotta-Armee
Der erste chinesische Kaiser ließ diese komplette Armee aus
Tonkriegern bauen. Sie sollten sein Grabmal bewachen und ihm auch
im Totenreich Macht verleihen. Erst vor 25 Jahren entdeckten Bauern
beim Brunnenbau die unterirdische Anlage. |
| Über die Ausgrabungsstätte wurden zum Schutz vor Witterungseinflüssen
riesige Hallen gebaut, in denen man die Funde bewundern und zum Teil
sogar bei den Ausgrabungen zuschauen kann. |
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| Nur ein Teil der ca. 7.500 Figuren wurden bisher freigelegt.
Das eigentliche -noch 1,5 km entfernte- Grab des Kaisers wurde bis
heute nicht geöffnet. Erst in 200 (!) Jahren sollen die Ausgrabungen
abgeschlossen sein, wie wir erfuhren. Trotzdem wird die Anlage natürlich
schon jetzt umfassend touristisch vermarktet. |
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Glücklicherweise reisten wir außerhalb der
Hauptsaison durch China und trafen -wenn überhaupt- nur asiatische
Touristen. Die ganz großen Menschenmassen und hohen Eintrittspreise
an Orten wie diesem blieben uns dadurch erspart.
Abgesehen davon bewegen wir uns sowieso viel lieber abseits solcher
Plätze und haben damit beste Erfahrungen gemacht.
(Die Terrakotta-Armee war trotzdem beeindruckend und auf jeden Fall
einen Besuch wert!)
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