Wir gewöhnten uns langsam wieder an festen Boden unter den
Füßen, an regelmäßige Körperpflege und
an das unglaubliche Gewimmel in der Stadt.
Trotz empfindlicher Kälte und einigen Verständigungsschwierigkeiten
"kämpften" wir uns mit Hilfe von Stadtplan, öffentlichen
Verkehrsmitteln und viel Geduld erfolgreich durch die Riesenmetropole.
Zentraler Punkt:
der "Platz des Himmlischen Friedens"
Jede Menge Militärpräsenz auf und um den Platz sollten
wohl die Macht des Staates demonstrieren, uns beeindruckte vielmehr
die Größe (mit 40 ha der größte Platz der
Welt!) und die Geschichtsträchtigkeit dieses Ortes.
Das "Tor des Himmlischen Friedens" an der Nordseite des TianŽanmen-Platzes.
Mao Zedong ist allgegenwärtig. Ein überdimensionales Portrait
des umstrittenen Politikers "ziert" den Eingang zum Kaiserpalast und
zur Verbotenen Stadt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes
befindet sich übrigens das "Mao"soleum.
Innerhalb der Mauern der Verbotenen Stadt
trifft man auf Bauwerke mit so klangvollen Namen wie
"Halle der höchsten Harmonie"
"Tor der Irdischen Reinheit"
"Palast der konzentrierten Eleganz"
"Neundrachenwand"
"Halle der Berührung von Himmel und Erde" ... usw.
Den heutigen Namen erhielt der Palast, weil im 13.Jh. nur der Kaiser
und sein Gefolge die Anlage betreten durften.
Einen großartigen Überblick über das gesamte Gelände
der Verbotenen Stadt und über die City von Peking verschafften
wir uns vom Pavillon des Ewigen Frühlings auf dem "Kohlehügel".
Was sonst noch passierte....
Völlig überraschend gab es am letzten Abend unserer kurzen
Peking-Stippvisite ein (feucht-) fröhliches Wiedersehen mit all
(!) unseren Freunden aus der Transsib. Obwohl wir an den unterschiedlichsten
Ecken der Stadt logierten (und anfangs keiner von den anderen so richtig
wußte wo) kam es durch einige glückliche Zufälle zu
dieser genialen "Re-Unification-Party"!